Manuelle Therapien


Wirbel- und Gelenktherapie nach Dorn

ist eine - nach meinem Lehrer Herrn Dieter Dorn benannte - sanfte und sofort wirksame Methode. Unter aktiver Mithilfe des Patienten werden verschobene Wirbel und Gelenke wieder korrigiert - auch Beinlängenunterschiede und Beckenschiefstand werden überprüft und ggf. mitbehandelt.

Triggerpunkt-Therapie

ist eine Behandlung zum Auflösen von Schmerzpunkten in der Muskulatur. Diese Schmerzen können in weit entfernte Muskeln und Gelenke ausstrahlen und dort zu eingeschränkter Beweglichkeit führen z.B. "Hexenschuss". Dieses sogenannte Myofasziale Schmerzsyndrom stellt eines der häufigsten Ursachen chronischer Schmerzzustände dar. Es kann sowohl junge als auch ältere Menschen betreffen, sogar Sportler. Die Symptome sind Muskelschmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit und Kraftverlust.

Massage

Häufige Beschwerdebilder:
- Spannungs-Kopfschmerzen
- Schulterschmerz
- Nackenschmerz
- Rückenschmerzen
- Tennisellenbogen
- Hüftschmerz
- Ischiasschmerz bzw. "Hexenschuss"
- Knie- und Achillessehnenschmerzen

Das Wort "trigger" kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie "Auslöser". Für Triggerpunkte (TP) ist es typisch, dass sie Schmerzen auslösen, die zum Teil in weit entfernte Körperregionen ausstrahlen. Dabei besitzt jeder Muskel sein individuelles Schmerzmuster - zur Info: der menschliche Körper hat ca. 650 Muskeln (je nach Einteilung). Als Beispiel sei der kleine Gesäßmuskel genannt. Seine Triggerpunkte befinden sich im Pobackenbereich, können jedoch zum Oberschenkel, auch bis zur Wade oder sogar bis zum Knöchel ausstrahlen.

Es gibt 2 Arten von Triggerpunkten. Zum einen die "stummen", die nur bei Berührung oder Beanspruchung schmerzen, und die "aktiven", d.h. die akut schmerzen. Aufgrund von Schonhaltung können sich die myofaszialen Triggerpunkte sogar auf andere Muskelgruppen und Körperbereiche ausdehnen. Meist ist eine Überlastung die Ursache, manchmal aber entwickeln sich die Schmerzen auch schleichend - ohne erkennbaren Grund.

Ursachen, die TP auslösen und aufrecht erhalten können:
- Kälte, Hitze, Zugluft
- Schlag, Stoß, Sturz oder Druck
- Muskelüberlastung, Fehlhaltung
- Muskelzerrungen
- Verrenkung, Fehlstellung eines Gelenkes
- Beinlängendifferenz
- Trainingsmangel
- Stress, Angst

Der Grund für diese schmerzhaften Verhärtungen ist, dass hier eine Entzündungsreaktion statt findet: das Gewebe schwillt an und übersäuert. Dadurch können die Nerven in diesem Bereich nicht mehr richtig arbeiten. Als Folge verkrampfen die Muskelfasern (Mikrospasmus) und verkürzen. Der Muskel wird nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt (Hypoxie). So ähnlich ist es auch bei einem Herzinfarkt: es kommt zu Schmerzen, weil der Muskel unter Sauerstoffmangel leidet.

Durch die Behandlung nimmt die Entzündung deutlich ab, ebenso normalisiert sich auch der pH-Wert (Übersäuerung). Die Durchblutung wird verbessert und der Schmerz lässt schnell nach - oft bereits schon während der Behandlung.

Die manuelle Triggerpunkt-Therapie besteht aus verschiedenen Techniken, die je nach Beschwerdebild variieren. Meistens wird zu Beginn eine örtliche angenehme Massage zur Lockerung der Muskulatur durchgeführt. Dabei lassen sich die Triggerpunkte schon lokalisieren. Beim genauen Ertasten werden dann unterschiedliche Drucktechniken eingesetzt und die Muskelfasern entlang ihres Faserverlaufes gedehnt. In hartnäckigen Fällen können auch Akupunkturnadeln oder Injektionen mit einem örtlichen Betäubungsmittel eingesetzt werden. Im Anschluss werden wenn möglich noch muskelspezifische Dehntechniken durchgeführt. Nach der Behandlung kann es zu eine Art "Muskelkater" kommen.

Es gibt natürlich noch andere Behandlungsformen (z.B. Stoßwellentherapie, Lasern). Allerdings besteht die Problematik bei diesen Methoden darin, die Triggerpunkte exakt zu treffen. Dagegen lassen sie sich von einem erfahrenen Manualtherapeuten gut ertasten und zuverlässig behandeln.


Fazit:
Myofasziale Schmerzen sind gut behandelbar. Akute Probleme aber auch chronische Schmerzen können mit myofaszialer Triggerpunkttherapie erfolgreich behandelt werden. Die Triggerpunkttherapie bewirkt einerseits, dass sich die Triggerpunkte auflösen und die Muskeln wieder auf ihre volle Länge gedehnt werden können. Somit können unklare Schmerzen oft als myofasziales Schmerzsyndrom klassifiziert und erfolgreich behandelt werden.


Zu den Therapien:
  • Pflanzenheilkunde
  • Aromatherapie
  • Mykotherapie (Heilpilztherapie)
  • UVB-Eigenblutbehandlung